Impfzentrum für den Landkreis Forchheim

Das barrierefreie Impfzentrum für den Landkreis Forchheim wird gemeinsam vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der Unternehmung Gesundheit Forchheim (UGeF) betrieben. Die für die Bevölkerung kostenfreien Impfungen finden im ehemaligen Don-Bosco-Heim statt. (Stand: 22. Oktober 2021)


Neue Öffnungszeiten Impfzentrum für den Landkreis Forchheim:
Montag, Dienstag: mobiler Impfbus (Stationen siehe Fahrplan)
Mittwoch: 09:00 bis 13:00 Uhr
Donnerstag: mobiler Impfbus (Stationen siehe Fahrplan)
Freitag: 14:00 bis 19:00 Uhr


Während der Öffnungszeiten und an den Stationen des Impfbusses können sich alle BürgerInnen (auch von außerhalb des Landkreises) ohne Terminvereinbarung im Impfzentrum gegen das Coronavirus impfen lassen. Alle Impfungen werden ausschließlich von unseren Ärztinnen und Ärzten durchgeführt!
Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Johnson&Johnson.
Bitte bringen Sie zur Impfung Ihren Personalausweis mit.

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Aktuelle Impfzahlen

Gesamtzahl der Impfungen im Impfzentrum für den Landkreis Forchheim: 81.925
41.427 Erstimpfungen
39.345 Abschlussimpfungen (Zweitimpfung)
1.153 Auffrischimpfungen

Gesamtzahl der Impfungen in Hausarztpraxen im Landkreis Forchheim: 67.802
31.656 Erstimpfungen
34.144 Abschlussimpfungen
(Zweitimpfung)
2.002 Auffrischimpfungen

(Stand Freitag, 22.10.2021, 08:00 Uhr)

*Die Impfzahlen für das Impfzentrum und die Hausarztpraxen werden direkt anhand der Lagemeldungen und der Meldungen der Regierung von Oberfranken ermittelt und aktualisiert. Die Zahlen werden wöchentlich aktualisiert.

Fragen und Antworten zur Impfung im Impfzentrum für den Landkreis Forchheim

Welche Impfabstände sind zu beachten?

BioNTech/Pfizer: Zeitabstand zwischen 1. Impfung und 2. Impfung: Mindestens 3 Wochen.
Moderna: Zeitabstand zwischen 1. Impfung und 2. Impfung: Mindestens 4 Wochen.
Johnson&Johnson: Bei diesem Impfstoff ist nur eine Impfung notwendig.

Sind immer Ärzte vor Ort?

Sowohl im Impfzentrum als auch bei den mobilen Impftouren werden alle Impfungen ausschließlich von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt.

Wer kann sich im Impfzentrum Forchheim impfen lassen?

Alle BürgerInnen die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, oder in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind, können sich ohne vorherige Terminvereinbarung kostenlos im Impfzentrum Forchheim impfen lassen.

Welcher Impfstoff steht zur Verfügung?

Die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Johnson&Johnson.

Auffrischungsimpfung (3. Impfung):

Die Indikation zur Durchführung einer dritten Impfung bedarf einer individuellen ärztlichen Prüfung, da es derzeit noch keine entsprechende sichere Evidenz geben kann.

Nach aktuellem Stand der wissenschaftlichen Diskussion kann die Durchführung einer dritten Immunisierung gegen COVID mit einem mRNA-Vakzin sinnvoll sein, wenn z.B. folgende Konstellationen bei Menschen vorliegen, deren vollständige Immunisierung länger als sechs Monate zurückliegt und:

- die Personen über 80 Jahre alt sind
- für Hochrisikopatienten (z.B. AltenheimbewohnerInnen bzw. fragile Hochbetagte, Immunsupprimierte durch Erkrankung und/oder Medikation, aktive Tumorbehandlung, Organtransplantierte, Stammzell- bzw. Knochenmarktransplantierte (innerhalb von zwei Jahren nach dem Verfahren), fortgeschrittene bzw. unbehandelte HIV-Infektion.

Für Personen U80 gibt es derzeit keine definitiven Diagnosekriterien, die eine Aussage darüber erlauben, wie lange ein Impfschutz besteht und ob eine dritte Impfung aktuell erfolgen soll. Allerdings zeigen mehrere labor-chemische und klinische Studien, dass mit zunehmendem zeitlichen Abstand zur zweiten Impfung Spikeprotein AK-Titer wieder abfallen und es klinisch langsam ein ansteigendes Infektionsrisiko gegen die Delta-Variante gibt.

Die nachfolgenden Empfehlungen gründen unter Abwägung der o.g. Aspekte auf rationalen, pragmatischen und proaktiven Überlegungen:

Eine dritte Impfung kann in Erwägung gezogen werden bei Menschen,

- die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (ambulante und stationäre Pflege, (zahn-)med. Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes, mobile Impfteams, pädagogisches Personal, personennahe Dienstleistung, etc.
- Personen U80, bei denen krankheits- oder medikationsbedingt eine Immunschwäche vorliegt und von denen anzunehmen ist, dass die Schutzwirkung nach sechs Monaten auch bereits reduziert ist und ein sehr hohes individuelles Risiko für schwere Verläufe bei einer COVID-Infektion besteht.
- hierbei kann bei o.g. Konstellation nach individueller Abwägung, Beratung und Entscheidung ein Fokus auf der Gruppe der Ü60 liegen. Die abgeschlossene Immunisierung mit mRNA-Impftsoffen sollte aber auch hier länger als sechs Monate zurückliegen.

Im Impfzentrum und bei den mobilen Impftouren sind immer Ärzte vor Ort, mit denen die Abwägung besprochen werden kann.

Informationen zum Impfablauf

Allgemeine Informationen zur Impfung

Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus

 

Die Impfungen gegen das Coronavirus sind für die Bevölkerung kostenlos. Die Finanzierung der Impfstoffe übernimmt der Bund, die Kosten für den Betrieb der Impfstellen teilen sich Bund und Länder.

Ablauf im Impfzentrum Forchheim

Ablauf im Impfzentrum Forchheim

  1. Bei der Registrierung im Impfzentrum gleicht das Personal die persönlichen Daten ab und erhebt notwendige weitere Daten. Außerdem werden ein Aufklärungsmerkblatt und eine Anamnesebogen/Einwilligungserklärung zur Schutzimfung gegen das Coronavirus an die Impfwilligen verteilt. Vorab können alle notwendigen Dokumente unter dem Punkt "Benötigte Dokumente für die Impfung" heruntergeladen werden.
  2. Ein Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte, informiert ausführlich über die Impfung und beantwortet noch offene Fragen. Für das persönliche Gespräch ist genug Zeit vorhanden.
  3. Die Impfung erfolgt nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung durch eine Ärztin bzw. einen Arzt.
  4. Danach verbringt die geimpfte Person, abhängig ihrer persönlichen Krankengeschichte, einige Zeit (max. eine halbe Stunde) im benachbarten Ruheraum. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.     

    

Benötigte Dokumente und Nachweisvorlagen für die Impfung

Benötigte Dokumente für den Impftermin

  • Personalausweis (zur Feststellung des Alters)
  • Impfausweis (falls vorhanden)
  • Wichtige medizinische Unterlagen: Medikationsplan, Allergiepass (falls vorhanden)

Die Coronaschutzimpfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Bitte Aufklärungsmerkblatt, Anamnesebogen und Einwilligungserklärung zum Impftermin mitbringen:

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Weitere Informationen und Hinweise zur Impfung und Datenschutz können ebenfalls heruntergeladen werden:

 

 

 

ASB-Landesarzt Dr. Christoph Grimm beantwortet Fragen zur Impfung gegen COVID-19